WORKSHOP MIT ARAWANA HAYASHI

Vom 13. bis 15. März fand im Kunstmuseum Liechtenstein in Vaduz und im Bildungshaus Arbogast in Götzis der Workshop „The Social Body and Societal Field Shifts“ mit Arawana Hayashi als eine Kooperation des Kunstmuseums, des Bildungshaus Arbogast und des plano alto Instituts statt.

Das Seminar war ein Zusammenspiel in mehrfacher Hinsicht:

  • zwischen drei Institutionen aus drei verschiedenen Ländern – dem Kunstmuseum Liechtenstein, dem Dialogprojekt Arbogast und plano alto,
  • zwischen Arawana Hayashi, Christiane Meyer-Stoll, Christian Hörl und Andrea Zuffellato als GastgeberInnen,
  • zwischen den GastgeberInnen und den TeilnehmerInnen aus allen Ländern rund um den Bodensee und darüber hinaus,
  • zwischen Kunst, Dialog und der Natur,
  • zwischen den Orten Kunstmuseum Liechtenstein und dem Bildungshaus Arbogast unter Einbezug der Umgebung,
  • zwischen den Themenfeldern Aufmerksamkeit, Angst und Vertrauen,
  • zwischen ökologischem, sozialem und physischem Körper.

Christian Hörl

Bei mir hat das Seminar auch noch länger nachgeschwungen.
Auf eine sehr angenehme und positive Weise. Ich bin durch diese Tage noch deutlich stärker in SPT eingestiegen und hab das erste Mal konkrete Anwendungen überlegt/gefunden für die Arbeit draußen in den Gemeinden. Ich hab besonders wertvoll empfunden, mit so vielen verschiedenen Menschen und Erfahrungen und Einstiegslevels und Nationen in Kontakt zu kommen. Und hab das diesmal auch noch mehr gesucht als sonst immer wieder.
Ich hab Euer Zusammenwirken (der drei Veranstalter und der Orte) als sehr unkompliziert, befruchtend, im flow empfunden.
Als Mensch mit nur punktuellem Bezug zur bildenden, „musealen“ Kunst hab ich einen sehr tiefgehenden, berührenden und stärkenden Kontakt zu diesen Kunstformen und einigen Stücken im Museum gefunden. Hat mich sehr bewegt…

Rainer Krismer – Teilnehmer

Die Arbeit von Arawana Hayashi bietet eine Wahrnehmungsschulung, die in unserer Gesellschaft besonders wertvoll ist, denn sie verbindet die Achtsamkeit für die eigene Befindlichkeit mit einem bewussten Gefühl für die Gemeinschaft. Dieses Wahrnehmen des „sozialen Körpers“, der Gruppe, in der man sich bewegt, dem Team, in dem man arbeitet, oder gar der Gesellschaft, in der man lebt, fördert einen respektvollen und achtsamen Umgang. Wenn es gelingt, Impulse aus diesen sozialen Feldern wahrzunehmen und daraus sein eigenes Handeln inspirieren zu lassen, tragen die eigenen Beiträge zu einer lebenswerten Kultur des Miteinanders bei.

Andrea Zufellato – plano alto

ZUM BEITRAG VON RADIO PROTON
2017-05-31T11:11:32+00:00