Der Wechsel zwischen zwei Standorten wie Triesenberg und Ivoclar Vivadent in Schaan könnte grösser nicht sein. Ich spreche einerseits mit vielen Menschen, die ins Land pendeln zum Arbeiten, die beschäftigt sind mit Kinder-via-Handy-organisieren, da man um 5 h das Arbeiten beginnt und die Kinder im Nachbarland aber erst um 8 h in die Schule müssen. Da geht es um Mobilität und die viele Zeit auf der Strasse, um Rentenanteile und um Arbeitszeiten. Keiner beschwert sich, alle scheinen sehr pragmatisch mit dem Leben und den Umständen umzugehen. Ob sie denn hierherziehen würden, wenn sie könnten? Ja, manche schon und sie wundern sich, dass Liechtenstein so freiwillig auf ihren ökonomischen Beitrag in der Gesellschaft verzichtet und auf ihre Anwesenheit im Alltag.
Gespräche in Triesenberg handeln von der Sorge um Überfremdung, Öffnung der Grenzen, Aufenthaltsgenehmigungen. Warum werden so viele Wohnungen auf Vorrat gebaut? Ist mehr Wachstum gut für uns? Sollten wir nicht Zufriedenheit mit dem Bestehenden üben?