Ich laufe nach Masescha für ein Gespräch und anschliessend wieder nach Triesenberg, da ich schneller laufe als der Bus kommt. Ich lese später im Buch des Walser Heimatmuseums: „Erster Siedlungsort und religiöser Mittelpunkt der Walser war Masescha (1250 m ü.M.)… Masescha ist ein wirklich traumhafter Aussichtsbalkon. Das Auge schaut hier in ein Panorama, das unvergleichlich ist. Ein grossartiger Tief- und Weitblick ins St Galler Rheintal, auf den Rhein, auf die Schweizer Berge vom Pizol bis zum Hohen Kasten bietet sich hier dem Auge.“ Dieser Tief- und Weitblick beeindruckt mich an dem Tag, denn auch das Gespräch dreht sich um diesen Tief- und Weitblick, wenn es darum geht, lokale Netzwerke und Kreisläufe weise zu stützen und zu pflegen. Denn der Ort lebt nicht von vornehmlich Fremdentourismus als Standort, der Ort lebt von den lokalen Menschen.