NATUR, 2. MAI

Einmal muss ich etwas dazu schreiben: ich geniesse unendlich, immer und immer wieder mit dem Fahrrad durch die Natur zu fahren, ich werde es nie müde, diese wunderbaren Wiesen zu bestaunen, den Frühling, die Störche, abends zirpen unendlich viele Grillen, mittlerweile kenne ich nun auch schon den warmen Wind des Föns, den „Rebenkocher“ wie jemand zu mir sagte. Strassenbau-Arbeiter hoben vor Kurzem morgens für mich mit dem Bagger ein gelbes Rohr in die Höhe, damit ich untendurch radeln konnte. Obwohl das Land so begrenzt, man nie aus der Zivilisation weg und auch kein Stück Natur nicht gepflegt ist, werde ich hier sehr bewegt von dem Panorama, dem Wetterspiel und dem, was sich ganz direkt neben, unter und vor mir auf dem Boden abspielt. Mein Gemüse hole ich vom Selbstabhol-Laden in Mauren und ich fahre direkt durch die Äcker heim. Es schmeckt alles ausserordentlich frisch und nahrhaft. Würzig. Wie schwerer, reicher Boden. Ich kann also sehr gefühlt nachvollziehen, wenn Menschen mit mir über ihren Bezug zur Natur hier sprechen.

SB

2017-05-15T16:36:00+00:00