HILTI, 19. APRIL

Am 1. Tag hatte ich einen guten Start, da ich ein paar Mitarbeiter*innen hier bereits kenne und diese mich auf ihrem Marktplatz mit Kolleg*innen bekannt machen. Auch am 2. Tag kommen einige wieder auf mich zu, und jenseits von direkten Ideen und Wünschen geht es eher generell um das Leben hier vor Ort. Leben heisst in vielen Fällen Buchs oder Sevelen, arbeiten hier. Die Menschen scheinen sehr zufrieden, man kennt sich, man verabredet sich zum Essen. Lebhafte Gespräche auf Spanisch, Arabisch, Chinesisch, Englisch, aber auch Deutsch in allen Akzenten. An der Mode und dem Verhalten etc. kann ich merken, wie „urban“ man sich hier bewegt. Viele Gäste gehen durch die Halle, ich höre immer wieder Gespräche, wo Menschen ihre Firma vorstellen. Wünschen tut man hier auf hohem Niveau, scheint es. Die aktuellen Wünsche lesend, merke ich, wie das nicht wirklich stimmt. Das eigene Wohlbefinden in Beruf- und Privatleben lässt einen dann doch nicht ganz das eigene Weltbürgersein vergessen.

SB

2017-05-04T17:03:08+00:00