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Kann ein Kunstbegriff einen Beitrag zur Kapitalfrage leisten? Joseph Beuys richtete sein Augenmerk seit Beginn der 1970er-Jahre mehr und mehr auf einen neuen Kapital- und Geldbegriff. Darüber, wie man seine Erwartungshaltung gegenüber Kunst leicht ver-rückt und über die Soziale Skulptur in Begriffe von Ökonomie und Geld eingreift, spricht
Johannes Stüttgen in seinem Vortrag.

Stüttgen (* 1945) studierte zunächst Theologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster und anschliessend bei Beuys, der ihn 1971 zum Meisterschüler ernannte, an der Kunstakademie Düsseldorf. Seine Arbeit ist eng angelehnt an Beuys’ erweiterten Kunstbegriff und die Idee der Sozialen Plastik. Stüttgen war an der Gründung der Deutschen Studentenpartei und der ORGANISATION FÜR DIREKTE DEMOKRATIE DURCH VOLKSABSTIMMUNG beteiligt. Heute ist er ausserdem Organisator des OMNIBUS FÜR DIREKTE DEMOKRATIE. Stüttgen lebt als freier Künstler in Düsseldorf.

In Kooperation mit dem artsprogram der Zeppelin Universität und der Liechtensteinischen Kunstgesellschaft.