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In dem 1891 erschienenen Roman Das Bildnis des Dorian Gray schildert Oscar Wilde einen Dialog zwischen dem egoistischen alten Junggesellen Lord Fermor und seinem Neffen Lord Henry, einem lebenslustigen Abenteurer: Die jungen Leute glauben, Geld sei alles, und wenn sie älter werden, dann wissen sie, dass es stimmt. Diese ironische Aussage gilt heute noch: Mangelnde Verfügbarkeit dieser elementaren Ressource erschwert die Entfaltung mancher Lebensmöglichkeiten.Alois Halbmayr erläutert, was Geld eigentlich ist, wie es funktioniert und worauf sein unvergleichlicher Erfolg gründet. Er geht der Frage nach, wieso dem Geld eine sakrale Dimension zugesprochen wird, und zeigt zudem, dass die Geschichte des Geldes nicht nur eine Geschichte des Erfolgs ist, sondern auch der Kritik.Alois Halbmayr (* 1961) ist Fachbereichsleiter am Institut für Dogmatik an der Universität Salzburg und Mitherausgeber der Salzburger Theologischen Zeitschrift.
Zahlreiche Publikationen, u.a. zur Wechselwirkung von Religion und Ökonomie.

In Kooperation mit Haus Gutenberg, Balzers.