BALZERS/TRIESEN, 24. MAI

Heute endet meine dialogische Erforschung von Liechtenstein. Mein erstes Gespräch war in Mauren in einer Bäckerei, mein letztes endete in einem VW Käfer zwischen Triesen und Vaduz.
Jede Woche hatte inhaltlich einen Schwerpunkt und so war diese Woche für mich geprägt von spirituellen Wünschen, die die eigene Haltung zur Welt thematisiert haben. Friedrich Dürrenmatt sagte einmal: „Was wir brauchen ist nicht eine Zukunft, wir brauchen eine Gegenwart. Wir dürfen nicht alles auf die ungeborenen Enkel schieben.“ Gegenwart hat für mich viel mit dem Hiersein zu tun, in dem man sich verhält und nicht alle die ungelebten Dinge auf den Raum/Zeit vor einem verschiebt. Es wäre ja auch interessant, diese Zukunft nicht vor sich zu denken, sondern hinter sich. Vor sich, das ist Bekanntes, das ist Vergangenheit. Hinter sich, das ist Ungesehenes, Unbekanntes.

SB

2017-05-31T10:56:37+00:00