Im Rahmen des Architekturprojekts Lern(t)räume erforschte das Institut für Architektur und Raumentwicklung der Universität Liechtenstein gemeinsam mit zwei Schulen aus Liechtenstein experimentelle Lernräume ausserhalb des Klassenzimmers. Innerhalb der Workshops suchten die SchülerInnen innerhalb ihres Schulareals nach Räumen, die für verschiedene Lernbedürfnisse nutzbar sind. Die Schule wurde insofern neu definiert, als dass das gesamte Schulareal zum Lernraum erklärt wurde. Gesucht wurde nach Räumen/ Ecken/Orten der Kommunikation, des Rückzugs, des Austauschs, des Beobachtens, der Bewegung, der Information,. Auf diese Art standen nicht nur Klassenräume im Fokus unserer Aufmerksamkeit, sondern die scheinbar nebensächlichen und im Schulalltag untergenutzten Räume. Über sieben Workshops entstanden Zeichnungen, Collagen und Texte, die Visionen von neuen Lernräumen beschreiben, und Lernlandschaften, die zu verschiedenen Formen des aktiven Lernens einladen: lesen, hören, diskutieren und ausprobieren. Die Projekte sind vom 31. März bis zum 20. April 2017 im Seitenlichtsaals des Kunstmuseums Liechtenstein zu erleben.